Zwei Kinder gebissen: Hai schnappte wohl in New York zu

In New York sind Haiangriffe ausgesprochen selten, der letzte liegt 70 Jahre zurück. Doch nun gibt es gleich zwei Vorfälle, für die ein Hai verantwortlich sein soll. Zwei Kinder wurden angegriffen, als sie mit ihren Boogie Boards im Wasser waren.

Die Bisswunden am Bein der 12-Jährigen.
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New York – Aus den USA wird ein Haiangriff auf Menschen gemeldet. Der Ort der Attacke ist mehr als ungewöhnlich. Denn die Angriffe erfolgten US-Medienberichten zufolge vor der New Yorker Insel Fire Island östlich von Manhattan.

Dort wurden ein 13-jähriger Bub und ein 12-jähriges Mädchen demnach kurz nacheinander von einem Hai gebissen. Aus dem Bein des Burschen entfernten Rettungskräfte einen Zahn, der mutmaßlich von einem Hai stammt. Ob das tatsächlich so ist, soll nun das New Yorker Umweltamt klären. Der Leiter der örtlichen Feuerwehr, Ian Levine, ist sich jedoch ziemlich sicher: „Der Zahn, den wir aus dem Bein zogen, sieht aus wie der eines Hais.“ Levine zufolge wäre es der erste Hai-Vorfall in New York seit 1948.

Bei dem 13-Jährigen steckte danach noch ein Zahn im Bein. Der Zahn soll jetzt untersucht werden, um herauszufinden, zu welcher Tierart er genau gehört.
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Die 12-Jährige hatte Bisswunden eines großen Fischs. Das Mädchen sagte bei einer Pressekonferenz, sie habe etwas neben sich im Wasser gesehen und dann Schmerzen gefühlt. Außerdem habe sie eine Flosse entdeckt und bemerkt, dass ihr Bein blutete, da sei sie aus dem Wasser gerannt. Das Mädchen schätzte die Größe des Tiers auf etwa einen Meter.

Die Teenager waren mit Boogie Boards in etwa hüfttiefem Wasser unterwegs. Bisher wurde keiner der Angriffe offiziell als Haiattacke bestätigt.

Nach den Vorfällen wurden die zwei betroffenen Strände auf Fire Island vorerst gesperrt. Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo zeigte sich erleichtert, dass die beiden Jugendlichen inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen konnten. „Der Staat wird alles tun, damit Strandgänger und die Gemeinde sicher sind“, hieß es in einer Stellungnahme. (TT.com)


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