Schulden in Tiroler Gemeinden explodieren

Die Schuldenlast der 279 Tiroler Gemeinden hat sich 2017 um 68 Millionen auf 906 Millionen Euro erhöht. Sie müssen immer öfter auf Pump investieren.

Der Schuldenstand in den Gemeinden ist angewachsen.
© Böhm

Innsbruck – Der jetzt vorliegende Gemeindefinanzbericht des Landes bestätigt eine Entwicklung: Die Einnahmen der Gemeinden stagnieren, die Ausgaben steigen. 168 Millionen Euro mussten im Vorjahr an Krediten aufgenommen werden, 100 Millionen wurden lediglich getilgt. Das Eigenkapital schrumpft: „Weil diese Mittel den Gemeinden zur Finanzierung von Investitionen fehlen, benötigen sie im Endeffekt einen höheren Fremdfinanzierungsanteil“, begründet Gemeindereferent LR Johannes Tratter (ÖVP). Gleichzeitig würden aber Werte für die Gemeindebürger geschaffen.

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