Iran-Atomdeal - Khamenei: Neue Verhandlungen mit USA wären Fehler

Teheran/Washington (APA/Reuters) - Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat der oberste geistliche Führer der Islamis...

Teheran/Washington (APA/Reuters) - Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat der oberste geistliche Führer der Islamischen Republik neue Verhandlungen mit der Regierung in Washington ausgeschlossen. „Dem Wort und selbst der Unterschrift der Amerikaner kann man nicht vertrauen“, sagte Ayatollah Ali Khamenei am Samstag bei einem Treffen mit Vertretern des iranischen Außenministeriums.

Verhandlungen mit den USA seien nutzlos und ein „klarer Fehler“, wurde auf seiner Webseite mitgeteilt. Khamenei hat laut Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen des Irans.

US-Präsident Donald Trump hatte das Abkommen mit dem Iran als eine der schlechtesten Vereinbarungen überhaupt kritisiert und Anfang Mai die Beteiligung seines Landes daran aufgekündigt. Damit greifen neue Strafmaßnahmen gegen den Iran.

Die anderen Unterzeichnerstaaten, zu denen auch Deutschland gehört, wollen an den Vereinbarungen festhalten. Sie sehen eine Einschränkung des iranischen Atomprogrammes vor. Trump hat kritisiert, dass die Beschränkung nur befristet gilt und nicht das Raketenprogramm erfasst.


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