Wattens gab sich zum Cup-Auftakt keine Blöße

Die WSG Wattens zog mit einem souveränen 3:0-Erfolg bei Westliga-Meister Anif in die zweite Cup-Runde ein. Clemens Walch feierte sein Debüt.

Ignacio Jáuregui durfte sich über seinen Premierentreffer im WSG-Trikot freuen.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Anif –Vor einem Jahr war die erste Cup-Runde mit dem 1:5 in Bad Gleichenberg für die WSG Wattens der Anfang eines richtig schweren Saisonstarts. Diesmal machten es die Tiroler deutlich besser und stehen nach dem souveränen 3:0-Sieg bei Westliga-Meister Anif in der zweiten Runde.

Schon nach der ersten großen Jurdik-Möglichkeit setzte der Argentinie­r Ignacio Jáuregui gut nach und provozierte so den kuriosen Tiroler Führungstreffer durch ein Eigentor von Marcel Probst (18. Minute). In der Folge hatten die Wattener den laut Trainer Thomas Silberberger „besten Amateurverein Österreichs“ gut im Griff und hätten in Person von Milan Jurdik durchaus nachlegen können. Kurz vor der Halbzeit holte der Tscheche dann Versäumtes nach und traf zum verdienten 2:0. Von Anif war offensiv in Durchgang eins dagegen gar nichts zu sehen.

Der zweite Durchgang bot dann ein ähnliches Bild. Der Tiroler Zweitligist hatte die Partie souverän im Griff, in Minute 64 feierte dann Clemens Walch sein unauffälliges Debüt im WSG-Trikot. Doch kurz vor Ende durft­e die WSG noch einmal jubeln: Der Argentinier Jáuregu­i besorgte in der 90. Minute mit seinem ersten Tor im WSG-Dress den 3:0-Endstand.

„Wir waren vor allem defensiv sehr souverän“, lobte Trainer Thomas Silberberger seine Truppe. Der Sieg sei auch im Hinblick auf die Meisterschaft ein Ausrufezeichen gewesen. Denn: „Die Qualität von Anif haben viele Teams in unserer Liga.“


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