Imst hatte Vielfalt zu Gast und internationale Jugend

Imst – Auch wenn sich das Wetter am Samstag eher unbeständig präsentierte, durften sich die Verantwortlichen der Imster SoFuZo durchaus über...

Das Fest der Kulturen in der Imster Innenstadt war gut besucht. Unter anderem auch von den Teilnehmern des United World College, die noch bis Sonntag in der LLA Imst untergebracht sind.
© UWC

Imst –Auch wenn sich das Wetter am Samstag eher unbeständig präsentierte, durften sich die Verantwortlichen der Imster SoFuZo durchaus über einen regen Ansturm erfreuen. Immerhin galt es, das Fest der Kulturen zu feiern. Da gab es die Vielfalt nicht nur kulinarisch am Gaumen zu erleben, das „Mana Festival“ präsentierte zudem Musik aus allen Ecken der Welt.

Dieses Fest nutzten am Samstag freilich nicht nur Gastronomen und Musiker – derzeit hält sich nämlich eine bunt gemischte Gruppe von Jugendlichen in Imst auf: Es sind nicht weniger als 46 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren 14 Tage in der LLA Imst untergebracht. Den Rahmen bildet das UWC (United World College), außerdem ist es ein Jugendbegegnungsprojekt von Erasmus+. Lea Arzberger und Jaafar Bambouk sind die Organisatoren von „(Re)defining Equality 2018“.

Es sind drei große Bereiche, mit denen sich die Jugendlichen bei den Workshops in Imst beschäftigten. Der erste Themenkomplex war Klimagerechtigkeit. Spielerisch wurde dabei erarbeitet, was es bedeutet, wenn ein (fiktives) Land seine Nachbarstaaten mit dem Bau eines Atomkraftwerkes beglückt. Am Samstag – vor dem Besuch des Festes der Kulturen – ging es um Geschlechtergerechtigkeit. Gestern drehte sich alles um das dritte große Thema, nämlich Migration.

Am morgigen Dienstag stehen für die bunte, engagierte Gruppe noch Besuche beim Roten Kreuz, dem SOS Kinderdorf und dem Imster Integrationsbüro an.

Am Freitag schließlich präsentieren die Teilnehmer sich, ihre Projekte und Ideen am Oberen Sparkassenplatz, bevor die Aktionswochen mit Sonntag enden. (pascal)

© Jaritz

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