Tirols Landeshauptstadt war Zentrum der Altorientalisten

Innsbruck – Zwei Jahre intensive Vorbereitungszeit haben Robert Rollinger und sein Team investiert, um den Ablauf zu planen. Am Ende des „Re...

© Sebastian Haidler

Innsbruck –Zwei Jahre intensive Vorbereitungszeit haben Robert Rollinger und sein Team investiert, um den Ablauf zu planen. Am Ende des „Rencontre Assyriologique Internationale“ (RAI) – der weltgrößten Altorientalisten-Konferenz – zog der Institutsleiter für Alte Geschichte und Altorientalistik an der Universität Innsbruck hochzufrieden Bilanz. „Es war ein Wahnsinnsaufwand. Aber es war auch etwas sehr Besonderes, eine derart wichtige und hochkarätig besetzte Veranstaltung hier in Innsbruck zu haben. Vor allem auch für unsere Studierenden“, so Rollinger.

Insgesamt waren vom Montag bis Freitag vergangene Woche Altorientalistik-Fachleute aus aller Welt zu Gast in Tirols Landeshauptstadt. „Von den USA bis Chin­a, über Japan bis Afrika waren Vertreter hier“, erzählt Rollinger. Alles in allem besuchten rund 500 Teilnehmer die Fachvorträge in sechs Hörsälen der SoWi Innsbruck, tauschten sich über neueste Forschungsergebnisse aus und vernetzten sich. „Normalerweise wird die Konferenz von 300 bis 350 Teilnehmern besucht. Dass es bei uns 500 waren, sehe ich als Zeichen der Wertschätzung. Es zeigt, dass unser Institut und die Universität Innsbruck international einen sehr guten Ruf haben“, so Institutsleiter Rollinger.

Die Altorientalistik befasst sich mit den Kulturen des alten Orients in der Zeit von 3500 v. Chr. bis 600 n. Chr. Die Konferenz fand heuer zum 64. Mal statt, das erste Mal in Innsbruck und erst das zweite Mal in Österreich. (np)


Kommentieren


Schlagworte