Vorwurf der illegalen Parteienfinanzierung macht AfD-Spitze Sorgen

Berlin (APA/dpa) - Die rechtspopulistische AfD macht sich Sorgen, dass sie wegen der für sie kostenlosen Wahlwerbung eines Vereins Ärger bek...

Berlin (APA/dpa) - Die rechtspopulistische AfD macht sich Sorgen, dass sie wegen der für sie kostenlosen Wahlwerbung eines Vereins Ärger bekommen könnte. „Wir sagen, wir kommen da in ein Fahrwasser rein, wo man uns den Vorwurf macht, das wäre illegale Parteienfinanzierung“, sagte der Parteivorsitzende Jörg Meuthen am Sonntag beim Sommerinterview in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.

Deshalb habe die AfD (Alternative für Deutschland) dem Verein jetzt die Benutzung des Parteilogos untersagt. Meuthen räumte zwar ein, der Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten habe in der Vergangenheit „wahlkampfunterstützende Maßnahmen ergriffen“. Eine Zusammenarbeit habe es aber nie gegeben, sagte der AfD-Chef.

Der Verein hatte in früheren Wahlkämpfen Plakate und Broschüren produziert und verteilt, in denen zur Wahl der AfD aufgerufen wurde.


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