Die Hundstage beginnen: Wird‘s jetzt endlich richtig heiß?

In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen tatsächlich wieder auf ein hochsommerliches Niveau, der Sommer zeigt sich allerdings weiterhin von seiner unbeständigen Seite.

Symbolfoto.
© Andreas Rottensteiner / TT

Innsbruck, Wien – Mit dem heutigen Beginn der Hundstage ist Besserung in Sicht. War das Wochenende noch von Regenschauern und Unwettern geprägt, wird es in den nächsten Tagen deutlich wärmer und sogar hochsommerlich. Bis zum Monatsende zeichnen sich nämlich leicht überdurchschnittliche Temperaturen ab.

Am Dienstag und Mittwoch gibt es in Vorarlberg, im Tiroler Oberland sowie im östlichen Flachland Höchstwerte von bis zu 31 Grad. Auch danach bleiben die Temperaturen hochsommerlich. Allerdings mit Einschränkung: Der unbeständige Wettercharakter des heurigen Sommers setzt sich fort. „Bereits am Donnerstag nimmt die Schauer- und Gewitterneigung wieder zu“, prognostiziert Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer,

Was bedeuten die Hundstage?

Die Tage vom 23. Juli bis zum 23. August sind als Hundstage bekannt und gelten als die heißeste Zeit im Jahr. Ihren Namen verdanken sie dem Sternbild „Großer Hund“ mit dem hellsten Stern Sirius. Rund um den 23. Juli war dieser im Alten Ägypten (rund 2000 v. Chr.) nämlich sichtbar. Die Ägypter glaubten, dass der hellste Stern am Morgenhimmel als „zusätzliche“ Sonne für die sommerliche Hitze verantwortlich sei.

Im Alpenraum taucht Sirius hingegen erst ab Ende August am Morgenhimmel auf. Dessen Erscheinen habe sich im Laufe der Jahrtausende verschoben, erklärt der Wetterexperte. Das gesamte Sternbild „Großer Hund“ ist zudem hierzulande erst im Winter vollständig sichtbar. Die heißeste Phase des Jahres falle aber dennoch mit den Hundstagen zusammen. (TT.com)

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