EU-Wettbewerbshüter gaben Thomson-Reuters-Deal mit Blackstone frei

Brüssel/New York/London (APA/Reuters) - Die EU-Kartellwächter haben dem US-Finanzinvestor Blackstone grünes Licht für die Übernahme der Fina...

Brüssel/New York/London (APA/Reuters) - Die EU-Kartellwächter haben dem US-Finanzinvestor Blackstone grünes Licht für die Übernahme der Finanzmarktsparte von Thomson Reuters gegeben. Es gebe keine Wettbewerbsbedenken gegen die Transaktion, teilte die EU-Kommission am Montag mit.

Die Überprüfung sei zu dem Schluss gekommen, dass die Marktanteile der Unternehmen zu klein seien, um den Wettbewerb zu behindern. Zudem werde es weiterhin eine ganze Reihe von Konkurrenten geben.

Blackstone hatte im Jänner angekündigt, 55 Prozent der Sparte Financial & Risk von Thomson Reuters zu erwerben. Der Deal bewertet das umsatzstärkste Segment des kanadischen Daten- und Informationskonzerns mit 20 Mrd. Dollar (rund 17 Mrd. Euro). Die Nachrichtenagentur Reuters bleibt bei Thomson Reuters und liefert weiter Nachrichten an das Gemeinschaftsunternehmen. Dafür erhält die Agentur 30 Jahre lang mindestens 325 Mio. Dollar jährlich - insgesamt fast 10 Mrd. Dollar.


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