Schloss Schönbrunn: Neuer Besucherrekord im Vorjahr

Wien (APA) - Die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Die Bilanz 2017 zeige das ...

Wien (APA) - Die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Die Bilanz 2017 zeige das beste Ergebnis seit Gründung der SKB 1992, hieß es in einer Aussendung am Dienstag. An allen Standorten in Wien und Niederösterreich gab es ein Gästeplus.

Der Gesamtumsatz der SKB lag im Vorjahr bei rund 61 Millionen Euro, was ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Davon stammen etwa zwei Drittel aus Ticketverkäufen und je rund ein Sechstel aus Shopeinnahmen sowie aus Vermietungen und Verpachtungen. „Die Einnahmen werden überwiegend in die Erhaltung und Erneuerung der Gebäude investiert, um dieses wertvolle Erbe langfristig und nachhaltig zu sichern“, wird der Geschäftsführer der SKB, Klaus Panholzer, in der Aussendung zitiert.

Mit 3,8 Millionen (plus 2,1 Prozent) Eintritten in das Schloss und die Angebote am Areal konnten die Besucherzahlen erneut gesteigert werden. Auch ohne Berücksichtigung von Mehrfacheintritten der Gäste - also rein nach Personen gezählt - konnte das Schloss eine Zunahme von sieben Prozent auf rund 2,74 Millionen Gäste verzeichnen. Über mehr Gäste konnten sich im vergangenen Jahr, das im Zeichen des 300. Geburtstages von Maria Theresia stand, auch das Kindermuseum, die Kaiserappartements, das Sisi Museum und die Silberkammer in der Hofburg, das Hofmobiliendepot sowie die Marchfeldschlösser Schloss Hof und Schloss Niederweiden freuen.

2017 investierte die SKB rund 9,5 Millionen Euro in Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten. Im Zentrum standen dabei unter anderem die Restaurierung der Chinesischen Kabinette und der Schlosskapelle.

Auch heuer stehen zahlreiche Bauprojekte auf dem Programm: So werden unter anderem der Salon Franz Karl, das Rösselzimmer und das erste und zweite Rosa Zimmer restauriert. Auch im Außenbereich werden Instandsetzungsarbeiten vorgenommen, darunter die Generalsanierung der Parkmauer Maxingstraße sowie die laufenden Erhaltungsarbeiten an Brunnen, Vasen und Skulpturen im Schlosspark.

Ein Schwerpunkt liegt laut der Aussendung auch auf der Entwicklung eines „innovativen BesucherInnen-Strom-Managements, um den Erlebniswert und die Sicherheit der Gäste auch zukünftig auf einem sehr hohen Niveau zu halten“. Panholzer, der Ende des vergangenen Sommers auf den langjährigen Schlossherren Franz Sattlecker folgte, hatte zu seinem Amtsantritt angekündigt, dass er Sicherheitsschleusen installieren wolle.

Demnächst startet außerdem die Neugestaltung des Vorfelds und des Zugangs zum Schloss mit dem neuen Arrival Center und Busparkplatz. Voraussichtlich Mitte August, wenn die Ausschreibung beendet ist und die Beauftragung erfolgt, wird die SKB Details dazu verkünden, sagte eine Sprecherin der APA.


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