Radarkontrollen in Innsbruck: Voller Erfolg für die Stadt

Ein dunkler Mittelklassewagen, sauber poliert, unauffällig am Straßenrand platziert: Erst wenn beim Vorbeifahren plötzlich ein roter Blitz h...

Ziehen positive Bilanz der Kooperation in Sachen Radarkontrollen: Stadträtin Uschi Schwarzl, Markus Widmann (Leiter der Landesverkehrsabteilung, l.) und Reinhard Moser, stv. Stadtpolizeikommandant.
© Daum

Ein dunkler Mittelklassewagen, sauber poliert, unauffällig am Straßenrand platziert: Erst wenn beim Vorbeifahren plötzlich ein roter Blitz hell aufleuchtet, fällt das Messfahrzeug auf. Seit einem Jahr kooperieren Stadt Innsbruck und die Polizei bei der Geschwindigkeitsüberwachung auf Gemeindestraßen, dafür wurden zwei Stadtmitarbeiter sozusagen verliehen.

Seitdem sind im Rahmen des Kooperationsprojekts rund 338.000 Fahrzeuge gemessen worden, 18.600 Übertretungen wurden dabei festgestellt. Die Kontrollen finden vor allem im Nahbereich von Schulen und Kindergärten, Krankenhäusern oder Schutzwegen statt. Von „Abzocke" der Autofahrer könne keine Rede sein, betont Markus Widmann, Leiter der Landesverkehrsabteilung. „Die Geschwindigkeitsüberwachung dient der Verkehrssicherheit und zum Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer."

Verkehrsstadträtin Uschi Schwarzl wertet das Projekt als vollen Erfolg: „Viele Bürger melden uns Straßenzüge, wo ihrer Meinung nach die Lenker zu schnell unterwegs sind. Durch Messungen können wir das be- oder widerlegen und gegebenenfalls abstellen." Die Kooperation wird deshalb auch weitergeführt, freut sich Schwarzl. (dd)


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