Pius Leitner verzichtet auf Wahl

Das freiheitliche Politurgestein Südtirols, Pius Leitner, wird bei den Landtagswahlen am 21. Oktober nicht mehr kandidieren. Er zieht damit ...

© Thomas Böhm / TT

Das freiheitliche Polit­urgestein Südtirols, Pius Leitner, wird bei den Landtagswahlen am 21. Oktober nicht mehr kandidieren. Er zieht damit die Konsequenzen aus einem parteiinternen Streit. Stein des Anstoßes war die Rückzahlung eines Kredites über 450.000 Euro. Laut Leitner war der Kredit aus finanztechnischen Gründen von ihm persönlich aufgenommen worden. Er betonte wiederholt, dass alles korrekt abgelaufen sei. Er habe sich aber für den Rückzug entschieden, um Druck von der Partei zu nehmen. Die Parteiführung um Obmann Andreas Leiter Reber nahm den Rückzug mit Bedauern zur Kenntnis und zollte ihm für diesen Schritt „höchsten Respekt“.

Als alarmierend bezeichnet der grüne Landwirtschaftssprecher Georg Kaltschmid die aktuelle Hitzewelle und die viel zu geringen Niederschlagswerte, die auch in Tirol zu einer brenzligen Situation führen. „Das sind die direkten Vorboten der Klimakrise. Wenn wir nicht endlich aufwachen, dann gibt es ein ganz bitteres Erwachen.“ Die schwarz-blaue Bun­des­regierung müsse bei der Kli­ma­krise endlich aufwachen und handeln. FPÖ-Nationalrat Gerald Hauser verweist darauf, dass der Nationalrat im Hinblick auf Dürreausfälle und Futtermittelknappheit ein unbürokratisches Unterstützungspaket beschlossen habe. (TT)


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