Ungarn nahm im 1. Halbjahr eine halbe Milliarde Euro Mautgebühren ein

Budapest (APA) - Einnahmen aus Maut- und Vignettengebühren in Höhe von 162 Mrd. Forint (497 Mio. Euro) im ersten Halbjahr 2018 in die ungari...

Budapest (APA) - Einnahmen aus Maut- und Vignettengebühren in Höhe von 162 Mrd. Forint (497 Mio. Euro) im ersten Halbjahr 2018 in die ungarische Staatskasse - um rund 8 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte 2017. 47 Prozent der Straßenbenützungsgebühren wurden von Ausländern entrichtet, berichtete die Ungarische Nachrichtenagentur MTI am Donnerstag.

Diese Mehreinnahmen seien vorrangig dem gesteigerten Verkehrsaufkommen zu verdanken, erklärte Tamas Bartal, Generaldirektor der Autobahngesellschaft NUSZ in Budapest. Das strategische Ziel Ungarns als Transitland bestehe darin, dass Transitreisende einen höheren Anteil an der Instandhaltung des Straßennetzes und an dessen Entwicklungskosten übernehmen, betonte Bartal. NUSZ habe seit Beginn ihrer Tätigkeit im Jahre 2013 brutto 1.336 Milliarden Forint an Vignetten- und Mautgebühren in die Staatskasse eingezahlt. Für heuer rechnet die Mautgesellschaft mit Gesamteinnahmen von mehr als 240 Mrd. Forint.

Die Gebühren betragen für einen Pkw für zehn Tage 2.975 Forint, für einen Monat 4.780 Forint und ein Jahr 42.980 Forint. Fahrer von Wohnmobilen bis 3,5 Tonnen müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Vignette für zehn Tage kostet 5.950 Forint, für einen Monat 9.560 Forint, die Jahres-Vignette kostet so viel wie für einen Pkw.

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