Frau an See entführt: 46-Jähriger beging Selbstmord in Krems

Krems (APA) - Der Mann, der im Sommer 2017 eine 25-Jährige an einem Badesee im Waldviertel gekidnappt, in eine Holzkiste gesperrt und in sei...

Krems (APA) - Der Mann, der im Sommer 2017 eine 25-Jährige an einem Badesee im Waldviertel gekidnappt, in eine Holzkiste gesperrt und in sein Haus gebracht hatte, wo die Frau ein stundenlanges Martyrium durchlebte, ist tot. Er hat in der Justizanstalt Krems Selbstmord begangen, bestätigte ein Sprecher des Justizministeriums am Donnerstag auf Anfrage einen Online-Bericht des „Kurier“.

Der 46-Jährige war Mitte Mai zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, u.a. wegen Entführung und Vergewaltigung. Hinzu kam die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Das Verfahren war mit Rücksicht auf das Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt worden.

Laut dem Sprecher des Ministeriums wurde der Suizid am Montag verübt. Dem „Kurier“ zufolge hat sich der 46-Jährige in seiner Zelle erhängt.

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