Messungen in der Milchstraße: Schwarzes Loch bestätigt Einstein

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA331 vom 26.07.2018 muss der Sachverhalt im Untertitel und im Lead richtig gestellt werden. Es handelt sich nämlich nicht um den ersten Nachweis der Gravitations-Rotverschiebung, sondern um den ersten Nachweis dieses Phänomens an einem Stern um ein Schwarzes Loch. Die dpa hat ihre Angaben korrigiert. --------------------------------------------------------------------- ~ Garching (APA/dpa) - Im Zentrum der Milchstraße haben Astronomen eine weitere Bestätigung für Albert Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie gefunden: Erstmals konnten sie bei einem Stern, der sich um ein supermassereiches Loch bewegt, die sogenannte Gravitations-Rotverschiebung nachweisen.

Die Wissenschafter um Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching bei München hatten den Stern S2 ins Visier genommen und genau verfolgt, wie er das extrem massereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Heimatgalaxie passierte. Ihre Beobachtungen mit dem „Very Large Telescope“ (VLT) der Europäischen Südsternwarte Eso stellen die Forscher im Fachblatt „Astronomy & Astrophysics“ vor. Die bereits bei anderen Objekten beobachtete Gravitations-Rotverschiebung gilt als wichtiger Test der Relativitätstheorie.

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