Admira hat nach 0:3 in Sofia kaum mehr Aufstiegschance

Sofia entschied die Partie in der ersten Halbzeit innerhalb von neun Minuten.

Für die Admira mit Marin Jakolis (r.) gab es bei ZSKA Sofia – mit Tonoslav Yordanov – nichts zu holen.
© gepa

Sofia – Admira Wacker hat seine Aufstiegschance gegen ZSKA Sofia mit einem 0:3 im Hinspiel der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation stark gemindert. Die Bulgaren sorgten bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung. Kiril Despodow (29., 34.) mit einem Doppelschlag und Maurides mit einem Elfmeter (38.) sorgten schnell für klare Verhältnisse.

Damit sind die Chancen der Niederösterreicher schon vor dem Rückspiel am Donnerstag stark gesunken. Admira-Trainer Ernst Baumeister machte aufgrund eines Todesfalls in der Familie die Reise in die bulgarische Hauptstadt nicht mit. Co-Trainer Michael Horvath, der Baumeister an der Seitenlinie vertrat, verzichtete zunächst auf Kapitän Daniel Toth und setzte mit Andreas Bauer und Bjarne Thoelke in der Innenverteidigung, Morten Hjulmand sowie Sinan Bakis auf vier Neuzugänge.

Spiel innerhalb von neun Minuten entschieden

Sofia dominierte die Anfangsphase, die Admira kam nach knapp zehn Minuten aber besser ins Spiel. Die Gastgeber kontrollierten zwar die Partie, Chancen gab es zunächst aber auf keiner der beiden Seiten. Nach 29 Minuten glückte Sofia aber die Führung, und innerhalb von knapp zehn Minuten war das Spiel praktisch entschieden. Kiril Despodow köpfelte nach einer Flanke von Edwin Gyasi unbedrängt aus rund zehn Metern ein.

Kurz danach kam die Admira zur einzigen Halbchance in der ersten Halbzeit, doch nach einer Unsicherheit von ZSKA-Tormann Vytautas Cerniauskas brachte Marin Jakolis seine Hereingabe weder auf das Tor noch zu einem Mitspieler (32.). Fast im Gegenzug gelang Sofia das 2:0. Wieder traf Despodow (34.), wieder kam die Vorarbeit von Gyasi, der den bulgarischen Angreifer mit einem Pass in die Schnittstelle der Abwehr Richtung Admira-Tor schickte.

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Erster Admira-Torschuss in der 57. Minute

Nur vier Minuten später erhöhten die Bulgaren auf 3:0. Nach einer ungefährlichen Hereingabe sprang Admiras Milos Spasic der Ball an die Hand, Sofias Brasilianer Maurides verwandelte den fälligen Elfmeter souverän. Nach der Pause verwaltete die Mannschaft des ehemaligen Co-Trainers von Austria Wien, Nestor El Maestro, den Vorsprung ohne viel Mühe.

Die Admira gab erst in der 57. Minute durch Bakis den ersten Torschuss ab. Die Südstädter zeigten sich nach der Pause zwar bemüht, Torchancen gab es abgesehen von einem Bakis-Kopfball (72.) und einem Schuss von Dominik Starkl (93.) aber keine. (APA)


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