USA werfen Nordkorea beispiellose Grausamkeit vor

Washington (APA/dpa) - US-Vizepräsident Mike Pence hat der nordkoreanischen Führung vorgeworfen, die Bevölkerung beispielloser Entbehrungen ...

Washington (APA/dpa) - US-Vizepräsident Mike Pence hat der nordkoreanischen Führung vorgeworfen, die Bevölkerung beispielloser Entbehrungen und Grausamkeiten auszusetzen.

Das Regime habe sich mit Folter, Aushungern, öffentlichen Hinrichtungen, Mord, erzwungenen Abtreibungen und Sklavenarbeit im industriellen Stil für mehr als 70 Jahre an der Macht gehalten, sagte Pence am Freitag in Washington auf einer Konferenz zur religiösen Freiheit. Geschätzte 130.000 Nordkoreaner seien lebenslang in unvorstellbar brutalen Arbeitslagern eingesperrt.

Die Christenverfolgung in Nordkorea ist nach den Worten von Pence weltweit beispiellos. Der alleinige Besitz einer christlichen Bibel sei ein Kapitalverbrechen. Menschen, die das Regime als Christen identifiziere, würden regelmäßig hingerichtet oder mit ihren Familien in Arbeitslager geschickt.

Pence fügte hinzu, alle hofften, dass sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern verbesserten und dass die Gefahr durch Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm beseitigt werde.


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