„Fort Boyard“ - nach 27 Jahren zurück bei Sat.1

Berlin (APA/dpa) - Der Spielshowklassiker „Fort Boyard“ kehrt fast 30 Jahre nach seinem Ende auf Sat.1 zurück. Der Sender wird vom 5. Septem...

Berlin (APA/dpa) - Der Spielshowklassiker „Fort Boyard“ kehrt fast 30 Jahre nach seinem Ende auf Sat.1 zurück. Der Sender wird vom 5. September an immer mittwochs um 20.15 Uhr vier Ausgaben der Sendung bringen, wie am Donnerstagabend in Hamburg mitgeteilt wurde. In der Show sollen vier Fünfer-Teams mit Promis die französische Festungsanlage erobern und dem „Lord Boyard“ sein Gold entreißen - für einen guten Zweck.

Moderator der Show ist Matthias Killing (38). Zu den prominenten Mitspielern zählen unter anderem Sängerin Sarah Lombardi, Reality-Sternchen Sarah Knappik, Moderator Jochen Schropp, Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen sowie die Ex-Fußballer David Odonkor und Mario Basler. Sat.1 zeigte die Show von 1990 bis 1991 mit Rita Werner und Reiner Schöne als Moderatorengespann. Danach wechselte die Sendung zu ProSieben und Kabel eins (bis 2011).

Für Sat.1 wird sich auf dem Sektor der guten alten Gameshow noch mehr ereignen im Laufe des zweiten Halbjahres: Neu beim Sender ist der aus Mannheim stammende Komiker Bülent Ceylan (42), der bislang auf RTL fixiert war und nun „exklusiv“ zu Sat.1 wechselt. Er präsentiert die Spielshow „Game of Games“, in der sich die Kandidaten durch überlebensgroße Geschicklichkeits-Spiele kämpfen müssen. Der Starttermin ist noch offen - gleiches gilt im Showbereich für „Die Martina Hill Show“, „Big Blöff“ und „Was für ein Jahr“ mit Hugo Egon Balder.

Geschäftsführer Kaspar Pflüger hat nach eigenen Angaben für die ab Herbst anstehende TV-Saison mehr Geld für Eigenproduktionen zur Verfügung - 20 Prozent mehr kann er investieren, absolute Zahlen nennt er nicht. Unter anderem versucht sich der Sender an einer Krimireihe mit dem Titel „Jung, blond, tot“ mit Ermittlerin Julia Durant, gespielt von Sandra Borgmann, nach Motiven der Romane von Andreas Franz. Und mit „Zersetzt“ zeigt der Sender die erste Verfilmung nach einer Vorlage des Autors und Rechtsmediziners Michael Tsokos - mit Tim Bergmann in der Hauptrolle.

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