FC Wacker verlor bei Austria Spiel und Torhüter Knett

Der FC Wacker Innsbruck verkaufte sich bei seiner Rückkehr in die Bundesliga teuer, musste den Platz allerdings als 1:2-Verlierer verlassen.

Der starke Austria-Kapitän Alexander Grünwald war von Wacker (Albert Vallci) nur mit unfairen Mitteln zu stoppen.
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Wien - Mit dem erhofften Punktgewinn beim Comeback in der Bundesliga wurde es für den FC Wacker Innsbruck nichts. Die Tiroler mussten sich am Freitag auswärts in Wien bei der Austria mit 1:2 geschlagen geben.

Vor 13.200 Zuschauern in der generalsanierten Generali Arena brachte Zlatko Dedic die Elf von Trainer Karl Daxbacher nach 19 Minuten mit einem sehenswerten Heber in Führung. Alexander Grünwald gelang vor der Pause (38.) mit einem Schuss ins kurze Eck noch der Ausgleich. Nach der Pause bereitete der Austria-Kapitän den 2:1-Treffer durch Alon Torgeman (52.) mit einem schönen Pass vor und avancierte so zum violetten Matchwinner.

Da war die Wacker-Welt noch in Ordnung: Zlatko Dedic erzielte nach 19 Minuten das erste Tor der neuen Bundesliga-Saison und den 1:0-Führungstreffer für die Tiroler.
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In der Schlussphase vergab die Austria zahlreiche Chancen auf die Vorentscheidung. Bright Edomwonyi traf nur die Stange, Uros Matic scheiterte mit einem Elfmeter (Foul von Meusburger an Venuto) an Wacker-Goalie Christopher Knett.

Bitter: Der Torhüter der Schwarz-Grünen verletzte sich in der Schlussminute schwer am rechten Fuß und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht und dick einbandagiertem Knöchel vom Platz getragen werden. Verteidiger Dominik Baumgartner ging in den Kasten, weil das Wechsel-Kontingent der Tiroler aufgebraucht war. Das letzte Aufbäumen blieb ohne Erfolg - so änderte sich auch am Ergebnis nichts mehr.

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Baumgartner: "Verdient verloren"

"Schlussendlich war die Niederlage verdient, so ehrlich muss man sein", gestand Baumgartner nach dem Spiel. "Wir haben heute gegen eine Mannschaft verloren, die Ambitionen hat, in die Europa League zu kommen. Völlig chancenlos waren wir aber nicht." Dass er zum Schluss in die Tormann-Handschuhe schlüpfen musste, gefiel dem 22-Jährigen gar nicht: "Das war natürlich nicht geplant, dass sich der Knetti verletzt. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist. Er ist bei meinem Rückpass blöd umgeknickt."

Mit schmerzverzerrtem Gesicht wurde Knett vom Platz gebracht.
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Kommende Woche feiert der FC Wacker seine Heimpremiere in der neuen Bundesliga-Saison. Am Samstag (17.00 Uhr) ist Cup-Sieger Sturm Graz im Tivoli zu Gast. (pim)


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