Ruf nach Rückwidmungen und Gemeindefusionen

„Wohnen ist heute günstiger als früher“, sagt der Innsbrucker Kreis in einem Positionspapier. Das soll die Landespolitik zum Denken anregen.

Nicht Kirchturmdenken, sondern Denken in Regionen regt das Institut für Föderalismus an.
© Thomas Böhm / TT

Von Anita Heubacher

Innsbruck — Bei dem Papier bleibt kein Stein auf dem anderen. Auf vierzig Seiten — erarbeitet vom Innsbrucker Kreis mit 150 Mitgliedern, darunter Juristen, Raumplaner und ehemalige Politiker — wird mit allen Tabus gebrochen, die die ÖVP seit Jahrzehnten in der Raumordnung pflegt. „Raumordnung klingt so sperrig, es geht darum, sich zu fragen, wo wir arbeiten, wo wir wohnen und wo wir uns erholen wollen. Das hat mit Gemeindegrenzen nichts zu tun", sagt der ehemalige Lanser Bürgermeister Peter Riedmann. Zusammen mit Andreas Kastner händigt er im Gespräch mit der TT das Positionspapier aus. Es soll der Landespolitik Denkanstöße liefern. Die von ÖVP-Landesrat Johannes Tratter geplanten Änderungen in der Raumordnung gehen dem Innsbrucker Kreis viel zu wenig weit.

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