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Tiroler Jäger klagen über Zunahme wildernder Hunde

Ausgebüchste und wildernde Hunde werden für Tirols Jägerschaft ein zunehmend größeres Problem – vor allem rund um Innsbruck. In den letzten Jahren ist die Zahl der Hunde allein in der Landeshauptstadt um fast ein Drittel gestiegen.

An die Leinenverordnungen auf Wegen halten sich zwar die meisten Hundebesitzer, im Wald sieht die Sache anders aus.
© privat

Innsbruck – Die Problematik von wildernden Hunden ist in Tirol nicht ganz neu, bekommt aber mit der stetig steigenden Zahl von Hundebesitzern neue Brisanz. Erst vor wenigen Tagen musste ein Bezirksjäger nahe Innsbruck in einem Erholungsgebiet für Spaziergänger ein halbtotes Reh auffinden, bei dem er zuerst an einen Wolf dachte, weil das Tier derart heftig zugerichtet war. Der gerufene Veterinärarzt stellte dann aber fest, dass es mindestens zwei Hunde waren, die das Tier am Gewissen haben. Die Besitzer konnten im Nachhinein nicht ausgeforscht werden – somit bleibt der Vorfall ohne Konsequenzen.

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