Dänischer Aldi-Ableger braucht Millionen aus Deutschland

Kopenhagen (APA) - Der Dänemark-Ableger der Diskontsupermarkt-Kette Aldi erhält eine Finanzspritze von 200 Mio. Kronen (26,83 Mio. Euro) vom...

Kopenhagen (APA) - Der Dänemark-Ableger der Diskontsupermarkt-Kette Aldi erhält eine Finanzspritze von 200 Mio. Kronen (26,83 Mio. Euro) vom deutschen Mutterkonzern. 150 der insgesamt 190 dänischen Filialen sollen entweder verlegt oder erweitert werden. Man hofft, damit aus den roten Zahlen herauszukommen.

Der dänischen Aldi-Chef Finn Tang glaubt, dass die Verluste entweder auf falsche Filial-Standorte oder auf zu kleine Verkaufsareale zurückzuführen sind. Tang sagte in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung „Börsen“, er wolle notfalls auch noch mehr Geld in Erweiterungen investieren.

Aldi hat in Dänemark mit wachsender Konkurrenz zu kämpfen - vor allem vonseiten des Diskonters Netto, der derzeit über 450 Filialen betreibt. 2017 belief sich der Verlust bei Aldi auf rund 44 Mio. Euro. 32 der schlechtestgehenden Aldi-Läden mussten vergangenes Jahr zusperren.

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