Oetz und Arzl lassen sich Gutachten für 30er erstellen

Oetz, Arzl i. P. – Immer öfter treten Anrainer an Gemeinden heran und fragen nach Tempobeschränkungen für ihr Wohngebiet. Immerhin geht es n...

© Tiroler Tageszeitung / Thomas B?

Oetz, Arzl i. P. –Immer öfter treten Anrainer an Gemeinden heran und fragen nach Tempobeschränkungen für ihr Wohngebiet. Immerhin geht es nicht nur um Lärm, sondern oft ist es auch eine Sicherheitsfrage – immerhin passieren „die meisten Verletzungen durch Verkehrsunfälle nun einmal im Ortsgebiet“, wie etwa der Arzler Bürgermeister Josef Knabl in der Gemeinderatssitzung feststellte. Von den so genannten „schlafenden Polizisten“, also Bodenschwellen, wird inzwischen schon abgeraten – sie sind anfällig bei der Schneeräumung und zudem oft ein massives Lärmproblem.

In den Gemeinden Oetz und Arzl gibt es daher mittlerweile jeweils einen Gemeinderatsbeschluss, die gemeindeeigenen Straßenzüge generell mit einer 30-km/h-Zone gegen Schnellfahrer zu wappnen. In Arzl gab es eine Gegenstimme zu Tempolimits, zwei wollten einen 40er, aber zwölf Mandatare votierten für 30. In Oetz fiel die Abstimmung einstimmig für den 30er aus.

„Das ist Sache der Gemeinden“, erklärt dazu BH Raimund Waldner, „sie müssen ihre Verordnung nur mit einem Gutachten untermauern.“ Die haben die beiden Gemeinden auch schon in Auftrag gegeben. In Oetz hat sich zudem der örtliche Polizei-Postenkommandant dafür ausgesprochen. In beiden Orten gibt es derzeit Geschwindigkeitsmessungen – noch mit Smileys. (pascal)

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