Trotz gutem Start wird St. Johann eigenem Anspruch nicht gerecht

Nach zwei Spielen stehen St. Johann und Kematen jeweils mit vier Punkten da – bei den „Blues“ ist man zufrieden, bei den Leukentalern weniger.

Kirchbichl mit Kapitän Stefan Heim (l.) ging beim 0:1 in St. Johann baden.
© Mühlanger/Kircher

St. Johann, Kematen — Acht Spiele brauchte St. Johann im Vorjahr, um vier Punkte in der UPC Tirol Liga zu ergattern, heuer gelang dies schon nach zwei Runden. „Es ist ein ganz guter Start", nahm Neo-Trainer Thomas Handle die Ausbeute zur Kenntnis und ortete nach dem 1:0-Heimsieg gegen Kirchbichl noch zahlreiche Baustellen: „Das ist noch nicht der Fußball, den ich mir vorstelle."

In jedem Fall will er heuer „nicht wieder unten herumkrebsen", sondern mit einem neuen Spielsystem ansehnlichen Fußball bieten. Davon waren die 22 Akteure am Dienstag im Koasastadion weit entfernt. „Es war eher ein Gemurkse", gab Kirchbichl-Coach Paul Schneeberger seinem Pendant Recht.

„Der Schiri hätte den Mut haben und in der ersten Minute auf den Elfmeterpunkt zeigen müssen", haderte Schneeberger mit dem Referee im Wissen, dass die Partie mit einem schnellen Treffer wohl einen anderen Verlauf genommen hätte.

Keinen Sieger gab es indes zwischen Kematen und den Wattens Amateuren. „Mit dem Punkt kann ich mehr als gut leben", kommentierte Kematens Trainer Markus Schnellrieder das 0:0: „Sie waren besser, wir haben uns irgendwie drübergerettet." Gegenüber Martin Rinker hätte lieber „keinen Kommentar" abgegeben, bekannte aber: „Ich bin stolz auf die Burschen. Irgendwer hat was dagegen, dass es mit dem Toreschießen klappt, aber das kommt noch." (tomi, a.m.)

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