RWE verdiente im ersten Halbjahr weniger

Essen (APA/dpa) - Der deutsche Energiekonzern RWE hat im ersten Halbjahr weniger verdient als im Vorjahr. Gründe dafür waren eine weniger pr...

Essen (APA/dpa) - Der deutsche Energiekonzern RWE hat im ersten Halbjahr weniger verdient als im Vorjahr. Gründe dafür waren eine weniger profitable konventionelle Stromerzeugung sowie geringere Mengen bei Braunkohle und Kernenergie, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte.

Für „RWE alleine“ wies der Konzern ein bereinigtes Betriebsergebnis (Ebitda) von 1,14 Milliarden Euro aus, nach 1,4 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das lag im Rahmen der Erwartungen von Analysten.

Wegen der bevorstehenden Übernahme der Tochter Innogy durch E.ON stellt RWE derzeit seine Finanzberichterstattung um. Diejenigen Teile von Innogy, die auf den Konkurrenten E.ON übergehen, weist der Konzern bis zum Verkauf als „nicht fortgeführtes Geschäft“ aus. Im Wesentlichen ist dies das Netz- und Vertriebsgeschäft.

RWE zielt daher wegen der begrenzten Aussagefähigkeit künftig auf die Kennzahlen von „RWE alleine“ ab. Diese enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Dividende für Innogy.

Innogy ist in Österreich maßgeblich an der Kärntner Kelag beteiligt. Im RWE-Aufsichtsrat sitzt der frühere österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP).

~ ISIN DE0007037129 WEB http://www.rwe.com ~ APA037 2018-08-14/07:51


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