Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost sind am Dienstag überwiegend im Plus aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann u...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost sind am Dienstag überwiegend im Plus aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um deutliche 498,65 Zähler oder 2,28 Prozent auf 22.356,08 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor hingegen 183,64 Zähler (minus 0,66 Prozent) auf 27.752,93 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel 4,91 Punkte oder 0,18 Prozent auf 2.780,96 Punkte.

Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich wiederum befestigt. Der Sensex 30 in Mumbai stand zuletzt auf 37.852,00 Zählern mit plus 207,10 Punkten oder 0,55 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 44,9 Zähler oder 0,71 Prozent auf 6.386,20 Einheiten.

Anleger hatten sich wegen der Währungskrise in der Türkei und aus Sorge vor einem auf andere Schwellenländer übergreifenden Flächenbrand am Vortag in Währungen wie Yen und Schweizer Franken geflüchtet. Diese gelten als sichere Häfen. Der japanische Yen gab zuletzt zu zahlreichen wichtigen Weltwährungen wieder nach - dies entlastet Japans zahlreiche Exporteure, weil ihre Waren im Ausland durch die Umrechnung wieder günstiger werden.

Auf Unternehmensseite führten am Dienstag die Aktien des Elektronikkonzerns Furukawa die Liste der Nikkei-225-Gewinner an, gefolgt von den Papieren des Auto-und Motorradhersteller Suzuki - das Kursplus betrug jeweils mehr als 5 Prozent.

In China ging es hingegen nach der Veröffentlichung enttäuschender Konjunkturdaten weiter abwärts. Der Handelsstreit mit den USA belastet das Land zunehmend: Im Juli waren der Einzelhandelsumsatz, die Industrieproduktion und die Investitionen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Die Aktien von Sunny Optival erlitten an der Hongkonger Börse einen Kurseinbruch von 24,11 Prozent. Das Unternehmen hatte seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vorgelegt. Zwar ist der Umsatz stark und der Nettogewinn leicht gestiegen, die Nettogewinnmarge ist allerdings gesunken.


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