Kritik nach dem Tod eines Erntehelfers

Am 30. Juli hat ein rumänischer Erntehelfer auf dem Feld einen Herzinfarkt erlitten und ist tot zusammengebrochen.

(Symbolfoto)
© Hammerle

Hatting, Innsbruck — Nach dem Tod eines rumänischen Erntehelfers in Hatting während der Hitzephase Ende Juli üben die Landarbeiterkammer und die Produktionsgewerkschaft nun Kritik daran, dass dieser Vorfall nicht gemeldet und untersucht worden sei. Wie der ORF Tirol am Dienstag berichtete, war der Mann bei der Arbeit am Feld tot zusammengebrochen. Da es sich um einen Herzinfarkt, also um eine natürliche Todesursache gehandelt habe, sei der Fall nicht weitergeleitet worden. Dies ist für Günter Mösl von der Tiroler Landarbeiterkammer vollkommen unverständlich, wie er gegenüber dem ORF Tirol erklärte. Im Landarbeitsgesetz sei verankert, dass tödliche Arbeitsunfälle und solche, bei denen der Dienstnehmer länger als drei Tage im Krankenstand war, zu melden seien, so Mösl. (TT)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Schlagworte