Europas Leitbörsen zu Mittag uneinheitlich

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag im Verlauf keine klare Richtung gefunden. Der 50 führende Unterneh...

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag im Verlauf keine klare Richtung gefunden. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 gewann 6,63 Einheiten oder 0,19 Prozent auf 3.416,31 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 14.00 Uhr mit 12.373,56 Punkten und plus 14,82 Einheiten oder 0,12 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London fiel hingegen um 13,69 Zähler oder 0,18 Prozent und steht nun bei 7.628,76 Stellen.

Nachdem am Vortag die Türkische Lira vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen der Türkei und den USA abgestürzt war, normalisierten sich die Wechselkurse zunächst wieder etwas. Als Reaktion auf Sanktionen und Strafzölle der USA gegen die Türkei kündigte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan jedoch heute einen Boykott elektronischer Produkte aus den USA an. Neben der politischen Bühne sorgten Konjunkturnachrichten für Impulse.

So hat sich etwa die Einschätzung deutscher Finanzexperten zur weiteren Entwicklung der Konjunktur deutlich stärker verbessert als erwartet. Die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sind im August um 11,0 Punkte auf minus 13,7 Zähler gestiegen. Im Juli hatte die Sorge vor einem Handelskrieg führender Industriestaaten den Konjunkturindikator auf den niedrigsten Wert seit August 2012 gedrückt. Analysten hatten nur mit einem leichten Anstieg auf minus 21,3 Punkte gerechnet.

Zuvor hatte eine erste Schätzung im Juli ein etwas höheres Wirtschaftswachstum in Deutschland angezeigt. Die Berichtsaison klingt unterdessen langsam aus und andere Unternehmensnachrichten und Daten rückten wieder in den Mittelpunkt.

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Nach verhaltenen Absatzzahlen für den Vormonat gehörten Aktien aus der Automobilbranche etwa zu den schwächsten im Euro-Stoxx-50. Die Vorzüge von VW gaben um 0,97 Prozent nach, für BMW ging es um 1,02 Prozent und für Daimler-Papiere um 1,36 Prozent nach unten.

Der Schweizer Großbank UBS zufolge haben im Juli alle europäischen Braukonzerne beim Bierabsatz stark abgeschnitten. Die UBS hat daraufhin die Aktien von AB Inbev auf „Buy“ mit einem Kursziel von 107 Euro belassen. Im Verlauf führten AB Inbev damit den Leitindex für die Eurozone mit einem Aufschlag von 1,67 Prozent an. Gefolgt wurden Sie von Fresenius (plus 1,35 Prozent) und ASML (plus 1,17 Prozent).

~ ISIN EU0009658145 ~ APA303 2018-08-14/14:16


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