Von Naturgefahren, Restrisiko und Managementfragen

Wie wirken sich der Wandel von Klima und Landnutzung auf das Naturgefahrenpotenzial aus? Und was kann man – länderübergreifend – dagegen tun? Ein Thesenpapier für das Forum Alpbach.

Die jüngste Naturkatastrophe in Tirol ereignete sich Anfang August im Oberland (Pettneu, Schnann). Ein Unwetter mit extremen Hagel zog eine Spur der Verwüstung nach sich.
© LIEBL Daniel

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Hitze, Dürre, Unwetter, Felsstürze, Muren, Hangrutsche, Hochwasser: Spielt die Natur auch im europäischen Alpenraum verrückt? Der Blick auf einzelne Schadensereignisse verleitet dazu, kräftig Ja zu sagen. Zumal Menschen betroffen sind, Existenzen binnen weniger Minuten vernichtet werden. Aufräumarbeiten und Schutzmaßnahmen verschlingen Millionen an öffentlichen Geldern. Der Schuldige scheint auf der Hand zu liegen: der Klimawandel. Doch wie können Länder wie Tirol, Südtirol und das Trentino (und darüber hinaus) auf Naturgefahren reagieren? Was muss und kann die Raumplanung und was der Einzelne dazu beitragen?

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