Kitzbühel war nur kurz Tabellenführer

Der FC Kitzbühel musste sich im Westliga-Schlager Dornbirn knapp mit 1:2 beugen.

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Kitzbühel — Als Bojan Margic die Gamsstädter vor 900 Zusehern in der 62. Minute mit seinem vierten Saisontreffer mit 1:0 in Front schoss, lag der FC Kitzbühel über 20 Minuten kurz an der Tabellenspitze. Am Ende drehte Dornbirn mit zwei späten Treffern das Spiel und setzte sich nach vier Runden mit dem Punkte­maximum vorerst auf Platz eins fest.

„Anklopfen ist zu wenig, oben sitzen wäre besser gewesen, aber es gibt Schlimmeres im Leben", sagte Kitz-Coach Alex Markl angesprochen auf die Tabellenführung und blickte abgesehen vom Resultat mit Freude auf die tolle Kulisse. Das Match sei auf des Messers Schneide gestanden: „Es war alles möglich und leider war der zweite Gegentreffer ganz klar Abseits. Aber einmal hat man Glück, einmal halt Pech", zeigte sich Markl nach der ersten Saisonniederlage fair.

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt in einer englischen Runde ohnehin nicht: Mit dem Derby in Wörgl wartet schon morgen der nächste Kracher.

Nur Kufstein siegte, Schwaz hat „Seuche"

Der FC Kufstein fuhr nach der bittere­n 1:2-Heimniederlage gegen Anif mit einem 4:3-Auswärtssieg in Hohen­ems so wie der SV Wörgl (am Dienstag 3:2-Sieger im Pinzgau) den dritten Saisonsieg ein. FCK-Coach Markus Duftner war kurz nach dem Schlusspfiff aber eher angespeist: „Wir haben 3:0 geführt und dann einen Toten zum Leben erweckt, statt Kräfte für Freitag (Heimspiel gegen Pinzgau, Anm.) zu sparen. Außer den ersten 20 Minuten war es eher zum Vergessen." Bereits neun Punkte in der Tabelle sind ein durchaus satter Trost.

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Der SC Schwaz muss indes auch nach der vierten Westliga-Runde weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Die Knappenstädter verloren in Salzburg beim TSV St. Johann mit 1:2. Dass das Siegtor der Hausherren in der Nachspielzeit fiel, passt zum Schwazer Querlauf wie die Faust aufs Auge. „Wir haben gut und diszipliniert gespielt und hatten die besseren Chancen. Es kommt einfach alles zusammen", fragte sich Schwaz-Coach Bernie Lampl, warum St. Johann-Goalie Waltl nach einem Torraub nur Gelb sah und ein Elferpfiff an Manuel Gstrein ungeahndet blieb.

Tirols Aufsteiger, die SVG Reichenau, wartet nach einem 0:1 bei Wals-Grünau auch auf den ersten Dreier, Coach Gernot Glänzer: „Unsere Chancenauswertung war in einem schlechten Spiel katastrophal. Heute war's zum Haareraufen. Am Samstag sollten wir zuhause gegen Langenegg voll anschreiben." (lex)


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