Brückeneinsturz in Genua - Autostrade-Mutterkonzern groß im Geschäft

Genua (APA/AFP) - Nach dem schweren Brückeneinsturz in Genua will die italienische Regierung den Autobahnbetreiber Autostrade per l‘Italia z...

Genua (APA/AFP) - Nach dem schweren Brückeneinsturz in Genua will die italienische Regierung den Autobahnbetreiber Autostrade per l‘Italia zur Rechenschaft ziehen. Die private Firma wird von der italienischen Atlantia-Gruppe kontrolliert, einem international operierenden Unternehmen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur. Atlantia betreibt über 5.000 Autobahnkilometer - vor allem in Italien, wo das Unternehmen 51 Prozent des Verkehrsnetzes kontrolliert - aber auch in Brasilien, Indien, Chile und Polen.

Außerdem ist der Konzern seit 2013 auch im Luftverkehrsbereich aktiv und hält Beteiligungen an den Flughäfen Fiumicino und Ciampino in Rom und drei weiteren in Frankreich. Atlantia gehört selbst außerdem zum Benetton-Clan, die italienische Industriellenfamilie ist mit 30 Prozent größter Aktionär. Im vergangenen Jahr verbuchte Atlantia einen Nettogewinn von 1,17 Milliarden Euro und einen Umsatz von 5,97 Milliarden Euro.

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