Felipe: Rote Karte für die Gletscherehe Pitztal/Ötztal

Wegen illegalen Skiwegebaus prüft Umweltreferentin Aussetzen des Verfahrens Pitztal/Ötztal.

Tirols Umwelt-und Verkehrsreferentin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne).
© TT/De Moor

Innsbruck — Nicht nur, dass der Verbesserungsauftrag zur Nachreichung fehlender Projektunterlagen vom 15. August bis 30. Oktober verlängert werden musste: Jetzt droht der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die geplante Skiverbindung zwischen Ötztaler und Pitztaler Gletscher viel größeres Ungemach. Auf Anfrage der TT bestätigt Umweltreferentin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne), dass sie aktuell juristisch prüfen lasse, „ob das Vorhaben für eine Zeitlang auf Eis gelegt werden kann". Felipe fordert nämlich eine Zeitstrafe für die Gletscherehe, in die 120 Millionen Euro investiert werden sollen. „Es kann nämlich nicht sein, dass einerseits ein UVP-Verfahren für den Zusammenschluss der beiden Skigebiete anhängig ist, aber gleichzeitig am Pitztaler Gletscher ein Skiweg am Grat des Hinteren Brunnenkogels massiv verbreitert wird. Ohne Bewilligung wohlgemerkt."

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