Reichenau drehte Hitze-Spiel

Aufatmen in Schwaz und der Reichenau. Die beiden Tiroler Westliga-Vertreter feierten in der fünften Runde den jeweils ersten Meisterschaftssieg der Saison.

David Oberortner (l.) sorgte für die Befreiung – sein Tor belohnte die zuletzt unglücklichen Schwazer.
© www.muehlanger.at

Von Florian Madl

Innsbruck — Sie wurden belohnt, die Zuschauer am Glutofen Reichenauer Platz. Jene zumindest, die ihrer Mannschaft den Vorzug gegenüber Schwimmbad oder FC Wacker gaben. Auf die Folter gespannt wurden allerdings auch die knapp 200, nur Reichenau-Trainer Gernot Glänzer hatte trotz des Rückstands in der Halbzeit eine Vorahnung: „Langenegg ist schon gegen Seekirchen und Grödig in Hälfte zwei zurückgefallen." Die späte Trendumkehr leitete mit Emanuele Bocchio ein ehemaliger U-17-Nationalspieler Italiens ein (81.), wenig später meldete sich auch Torjäger Stefan Milenkovic (84., 93.) nach seinem zweiwöchigen Urlaub zurück. Ein goldenes Händchen des Trainers, der im Anschluss selbstkritisch meinte: „In einigen Phasen haben wir uns zu dämlich angestellt." Möglicherweise setzt der erste Saisonsieg neue Kräfte frei.

Große Erleichterung herrschte auch in Schwaz, das am Samstag im fünften Spiel ebenfalls den ersten Saisonsieg feierte. „Wir waren in keiner Partie die schlechtere Mannschaft", befand Trainer Bernhard Lampl. Auch gestern sei das so gewesen, als vor allem in Hälfte zwei die Schwazer Angriffswellen auf das Altacher Tor zurollten. Getroffen haben die Silberstädter allerdings nur in Minute 34: Einen Stanglpass von Patrick Knoflach verwertete David Oberortner in Minute 34.

Den Sack zuzumachen gelang den Hausherren allerdings nicht, die von Torjäger Thomas Pichlmann hinterlassene Lücke ist noch spürbar: „Das wissen wir, aber jetzt können sich die anderen Spieler beweisen." Irgendwann soll „Pichi" nur noch ein Mythos auf der Anlage sein.

Zäher Beginn: Reichenaus Fabian Kraxner über Langenegg-Torschütze Sebastian Inama.
© Thomas Boehm / TT

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