Telfs-Trainer Rott: „Das glaubst du nicht“

Telfs hatte die Chancen, aber Natters traf: 3:2 gewann der Aufsteiger auf heimischem Geläuf gegen den Favoriten.

© Michael Kristen

Von Alois Moser

Natters –„Das glaubst du nicht, wenn du nicht dabei warst“, konnte es Telfs-Trainer Werner Rott nicht fassen. Chance um Chance hatte sein Team gegen Natters vorgefunden, den Gegner förmlich an die Wand gespielt – und trotzdem ging Telfs am Ende mit leeren Händen nach Hause.

„Das war stümperhaft, um nicht zu sagen dumm“, haderte Rott nach der 2:3-Auswärtspleite in Natters. „Nach der Pause hatten wir im Minutentakt Möglichkeiten, aber verabsäumt, sie zu nutzen.“ Anders als die Gastgeber: „Wir haben zweimal im Umschalt­spiel zugeschlagen“, konnte Natters-Trainer Alex Pfurtscheller seine Freude über den unerwarteten Sieg nicht verhehlen: „Das ist unglaublich, Telfs hat uns nach der Pause an die Wand gespielt.“ Das Glück sei auch in Natters ein Vogerl: „Gegen Kematen blieben wir ohne Fortüne, dafür haben wir gegen Volders und Telfs mit Glück gewonnen.“

Deshalb sei auch wohl der Dropkick von Philipp Zwenig zum 3:2 in der Nachspielzeit ins Netz gegangen: „Das war ein Sonntagsschuss.“ „Das war das Tüpfelchen auf dem i“, musste auch Gegenüber Rott zugeben – außerdem ist der Torschütze, im Zivilberuf Polizist, ausgerechnet in Telfs stationiert. „Aber es hätte nie so weit kommen dürfen.“ Trotz akribischer Vorbereitung seien manche wohl zu lässig aufgetreten: „Das wurmt mich am meisten und wird mich sicher die ganze Woche verfolgen.“


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