Wiederentdeckung der Kindheit

Innsbruck – Es ist erst wenige Monate her, da erzählte der Film „Goodbye, Christopher Robin“ die Entstehungsgeschichte des Kinderbuchs „Pu, ...

„Christopher Robin“ erlaubt ein Wiedersehen mit Pu, dem Bären.
© Disney

Innsbruck –Es ist erst wenige Monate her, da erzählte der Film „Goodbye, Christopher Robin“ die Entstehungsgeschichte des Kinderbuchs „Pu, der Bär“ als Geschichte eines Vaters, der das Heranwachsen seines Sohnes in ein Märchen verwandelte – und seinen Sohn dadurch um die eigene Kindheit betrog. Nun läuft ein zweiter Christopher-Robin-Film in den heimischen Kinos. Diesmal freilich wurden alle historischen Bezüge getilgt. Einziger Orientierungspunkt ist Disneys „Winnie Pu“-Trickfilm von 1977. Disney müht sich seit Jahren und kommerziell äußerst erfolgreich an der Realverfilmung eigener Animationsfilme ab.

„Christopher Robin“ nützt dafür eine Plot-Idee, die schon Peter Pan in Steven Spielbergs „Hook“ (1992) durchspielte: Er lässt den erwachsenen Christopher (Ewan McGregor) die Zauberwelt seiner Kindheit zurückerobern. Gerade der zögerlichen Annäherung mit den digital zum Leben erweckten Bewohnern des Hundertsechzig-Morgen-Waldes trotzt der Schweizer Hollywood-Regisseur Mark Forster („Ein Quantum Trost) dabei Momente großer Intimität ab. Sie machen „Christopher Robin“ zum feinen Sommerkino für kleine und große Kinder. (jole)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren


Schlagworte