Brückeneinsturz in Genua - „Noch zehn bis 20“ Vermisste befürchtet

Genua (APA/dpa) - Die Staatsanwaltschaft in Genua befürchtet noch zahlreiche Vermisste unter den Trümmern der am Dienstag eingestürzten Auto...

Genua (APA/dpa) - Die Staatsanwaltschaft in Genua befürchtet noch zahlreiche Vermisste unter den Trümmern der am Dienstag eingestürzten Autobahnbrücke. „Es könnte noch zehn bis 20 vermisste Personen geben“, sagte der leitende Staatsanwalt Francesco Cozzi laut Ansa am Donnerstag in der italienischen Hafenstadt. Cozzi hatte am Mittwoch die Zahl der Todesopfer auf 42 beziffert, während die Präfektur 39 bestätigte.

Die schwierige Suche nach Vermissten war in der Nacht zum Donnerstag unvermindert weitergegangen, wie die Feuerwehr auf Twitter erklärte. Die Einsatzkräfte setzten ihre Arbeit fort. Die Hoffnungen, zwei Tage nach der Katastrophe vom Dienstag noch auf Überlebende zu stoßen, schwinden indes. Während eines Unwetters war ein etwa 100 Meter langer Abschnitt des viel befahrenen Polcevera-Viadukts eingestürzt und hatte zahlreiche Fahrzeuge in die Tiefe gerissen.


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