Tennis-Revolution: ITF beschloss Reform des Davis Cups

Der Davis-Cup-Sieger wird künftig in einem Finalturnier mit 18 Mannschaften ermittelt. 71 Prozent der Stimmen waren für die revolutionären Änderungen.

Im Vorjahr holte sich Frankreich den Davis-Cup-Titel.
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Orlando – Der traditionelle Davis Cup wird ab 2019 auf völlig neue Beine gestellt. Bei der Generalversammlung des internationalen Tennisverbandes (ITF) in Orlando haben sich die Mitglieder mit 71 Prozent der Stimmen für die revolutionäre Änderung entschieden. Nötig war eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

Großer Sieger dieser Wahl ist ITF-Präsident David Haggerty, der die Reform angetrieben hatte. Unter den großen Verlierern sind die Traditionalisten, die in Form von u.a. Großbritannien, Australien und Deutschland dagegen gestimmt haben.

Größter Punkt ist die Modus-Änderung hin zu einem Finalturnier mit 18 Nationen, die in sechs Gruppen zu je drei Nationen aufgeteilt werden. Gespielt wird da nur noch auf zwei Gewinnsätze sowie nur noch zwei Einzel und ein Doppel. (APA)


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