Mittlerweile mehr als 320 Tote durch Monsun in Indien

Allein in den zurückliegenden 36 Stunden seien hundert Menschen gestorben.

Zahlreiche Rettungskräfte sind seit Tagen im Einsatz.
© AFP

Neu-Delhi - Die Zahl der Toten bei den anhaltenden Überschwemmungen im Bundesstaat Kerala in Indien ist neuen Angaben zufolge auf 324 gestiegen. „Kerala erlebt die schlimmste Flut seit hundert Jahren“, erklärte der Regierungschef des Bundesstaates, Pinarayi Vijayan, am Freitag auf Twitter.

Wenige Stunden zuvor hatten die Behörden von mindestens 164 Toten gesprochen. Allein in den zurückliegenden 36 Stunden seien hundert Menschen gestorben, hieß es. Die Überschwemmungen halten bereits seit zehn Tagen an.

Mehr als 220.000 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen, wie der Katastrophenschutz am Freitag mitteilte. Die Menschen in dem auch bei Touristen beliebten südindischen Bundesstaat Kerala kämpfen seit dem 8. August mit außerordentlich heftigen Monsunregenfällen. Auch andere Bundesstaaten, darunter Karnataka nördlich von Kerala sowie Madhya Pradesh im Landesinneren, sind betroffen.

Die meisten Opfer seien ertrunken oder bei Erdrutschen umgekommen. Zahlreiche Rettungskräfte seien im Einsatz, um Eingeschlossene in Sicherheit zu bringen. (dpa/APA/AFP)

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