Tiroler Gebietskrankenkasse drohen 39 Mio. Euro Mehrkosten

Reform und Sparkurs in der Unfallversicherungsanstalt AUVA dürften Tiroler Gebietskrankenkasse hart treffen. Weil es in Tirol kein Unfallspital gibt.

(Symbolfoto)
© Thomas Böhm

Innsbruck — Am Dienstag will die AUVA den von der Regierung verordneten Sparkurs von 430 Mio. Euro beschließen. 135 Millionen sollen intern gespart und 295 Mio. Euro an Querfinanzierungen an die Sozialversicherungen gestrichen werden. Das hätte massive Auswirkungen auf die Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK). Schließlich wackelt der jährliche „Pauschalbetrag" für Aufwendungen bei der Behandlung von Arbeitsunfallopfern außerhalb von AUVA-­Spitälern. In Tirol werden schließlich alle Patienten in den öffentlichen Krankenanstalten versorgt. Das traf 2017 auch auf 11.700 bei Arbeitsunfällen verletzte Tiroler zu.

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