Linksautonome protestierten vor österreichischer Botschaft in Athen

Athen/Wien (APA) - Aus Protest gegen den geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag haben am Freitag Aktivisten der griechischen linksautonomen Grup...

Athen/Wien (APA) - Aus Protest gegen den geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag haben am Freitag Aktivisten der griechischen linksautonomen Gruppe „Rubikon“ (Griechisch: Rouvikonas) Flugblätter in die österreichische Botschaft in Athen geworfen und davor verteilt. „Die Aktivisten haben sich dabei selbst gefilmt und sind nach getanem Protest wieder abgezogen“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Wien der APA.

Zuvor hatte die Deutsche Presse-Agentur über den Vorfall berichtet. Demnach haben die griechischen Anarchisten auch gegen die Migrationspolitik Österreichs protestiert. „Rubikon“ versuche immer wieder, mit ähnlichen Aktionen auf sich und ihre Thesen aufmerksam zu machen.

Den Mitarbeitern der Botschaft sei die Aktion nicht aufgefallen, teilte das Außenministerium mit, Nachbarn hätten die Polizei verständigt. Die Botschaft befinde sich in einem Gebäude, in dem verschiedene Institutionen ihren Sitz haben. In dieses seien die Aktivisten eingedrungen, hieß es.

In den vergangenen Jahren habe es vereinzelt aus unterschiedlichen Gründen Protestaktionen vor der Botschaft in Athen gegeben, erklärte der Sprecher. Nähere Angaben wurden dazu nicht gemacht. Der Vorfall am Freitag sollte laut Außenministerium nicht überbewertet werden.

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