UNO lädt Jemens Regierung und Houthi-Rebellen zu Gesprächen ein

Genf/Sanaa (APA/AFP) - Die UNO hat Jemens Regierung und die Houthi-Rebellen zu Waffenstillstandsverhandlungen nach Genf eingeladen. Sie könn...

Genf/Sanaa (APA/AFP) - Die UNO hat Jemens Regierung und die Houthi-Rebellen zu Waffenstillstandsverhandlungen nach Genf eingeladen. Sie könne bestätigen, dass Einladungen versandt worden seien, sagte am Freitag eine Sprechern des UN-Sondergesandten für den Jemen, Martin Griffiths. Ob auch Vertreter des Iran, Saudi-Arabiens oder der Vereinigten Arabischen Emirate eingeladen wurden, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Im Jemen kämpfen die vom Iran unterstützten schiitischen Houthi-Rebellen seit 2014 gegen die Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi. Eine vom sunnitischen Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition unterstützt seit März 2015 Hadis Truppen. Seitdem wurden in dem Konflikt etwa 10.000 Menschen getötet.

Griffiths hatte Anfang August Friedensgespräche für den 6. September angekündigt. In den Gesprächen in Genf sollen die Rahmenbedingungen für Friedensverhandlungen geschaffen und Vertrauen gebildet werden. Frühere von der UNO begleitete Verhandlungen waren 2016 gescheitert. Die Organisation hat den Konflikt im Jemen wiederholt als die schlimmste humanitäre Krise der Welt bezeichnet.

Jemens Regierung hat erklärt, sie habe niedrige Erwartungen an das Treffen. Sie beschuldigte die Rebellen, keine Zugeständnisse machen zu wollen.

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~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA408 2018-08-17/18:40


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