Mehr Plätze in Innsbruck für Hunde gefordert

Innsbruck – Die Bezirksjägermeisterin von Innsbruck-Stadt, Fiona Arnold, machte es am Samstag beim TT-Café klar. Einerseits seien die freila...

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Innsbruck –Die Bezirksjägermeisterin von Innsbruck-Stadt, Fiona Arnold, machte es am Samstag beim TT-Café klar. Einerseits seien die freilaufenden Hunde rund um die Stadt ein großes Problem für das Wild. Andererseits fehle es in Innsbruck ganz klar an ausreichenden und entsprechend ausgestatteten Flächen, auf denen sich die Hunde frei bewegen können.

Das sieht GR Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck) gleich – und er geht noch einen Schritt weiter. Für ihn muss auch die Hundesteuer in Innsbruck gesenkt werden. Doch mit einem entsprechenden Antrag fand Depaoli im Stadtsenat keine Mehrheit – er wurde von der Stadtregierung abgelehnt. „Wir haben in Innsbruck die höchste Hundesteuer bei den Landeshauptstädten. Während man in Eisenstadt nur knapp 40 Euro pro Jahr zahlen muss, sind es in Innsbruck fast 100 Euro“, rechnet Depaoli vor, der eine Reduktion der Abgabe auf rund 50 Euro vorgeschlagen hätte. „Wenn ich sehe, wie viel man in Innsbruck zahlen muss und wie wenig dafür geboten wird, dann verstehe ich das nicht.“

Laut offiziellen Zahlen gebe es in Innsbruck rund 4000 Hunde – „die Dunkelziffer ist sicher bedeutend höher“, sagt der Gemeinderat, der sich auch darüber ärgert, dass es seitens der Stadtregierung keine Begründung für die ablehnende Haltung gab. Depaoli will das Thema weiter aufgreifen. Und er sagt auch: „Es ist auch unverständlich, warum ich für jeden Hund gleich viel bezahlen muss. Es sollte hier schon eine Unterscheidung geben. Denn kleinere Hunde machen auch weniger Verunreinigungen.“

In Graz will man übrigens die Hundesteuer (wenn Besitzer einen Kurs absolvieren) mit dem Jahr 2019 abschaffen – der Verwaltungsaufwand ist zu groß. (mw)


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