Doskozil-Kritik nennt Kern „obskur“

Wien – Die Kritik des burgenländischen Landesrates Hans Peter Doskozil, dass sich die SPÖ mit „grün-linker Fundi-Politik“ selbst abschaffe, ...

Parteivorsitzendem Christian Kern ist nicht immer zum Lachen, wenn sich Genosse Doskozil (l.) zu Wort meldet.
© APA/ROLAND SCHLAGER

Wien –Die Kritik des burgenländischen Landesrates Hans Peter Doskozil, dass sich die SPÖ mit „grün-linker Fundi-Politik“ selbst abschaffe, sorgte in der SPÖ für kräftige Irritationen. Der Boulevard glaubte, daraus einen Machtkampf ablesen zu können. Der SPÖ-Vorsitzende Christian Kern nannte nun die Kritik des künftigen burgenländischen Parteichefs „obskur“. „Wenn die 29-Prozent-Partei SPÖ versuchen würde, eine Drei-Prozent-Partei wie die Grünen zu kopieren, dann wäre sie wohl meschugge“, sagte Kern dem profil. Unterschiedliche Flügel in der Partei wolle Kern „nicht wirklich wahrnehmen“.

Gegenüber Österreich sagte Kern, Doskozils Einschätzung „war schlicht falsch. Das kann vorkommen.“ Arbeit und Soziales werde „immer das Fundament sein, auf dem die SPÖ steht. Genauso brauchen wir ein starkes Europa, Maßnahmen gegen den Klimawandel und eine geordnete Migrationspolitik.“ Es gebe keine Zweifel, dass „wir die Zuwanderung begrenzen und mehr für die Integration tun müssen“. (TT)

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