Problemzonen beseitigt: Heimat der Bergfexe wieder fix

Die Sektion Imst des Alpenvereins hat im Juni und Juli mehrere Problemzonen der Muttekopfhütte in Angriff genommen.

© OeAV

Imst –Die Heimathütte der Imster, zumindest der Imster Alpenvereinsmitglieder, ist die Muttekopfhütte auf 1934 Metern. Das Haus befindet sich im Eigentum der hiesigen Sektion und gilt als eines der meistbesuchten alpinen Ausflugsziele rund um die Bezirkshauptstadt. In der vergangenen Zeit traten rund um die Muttekopfhütte mehrere Problemzonen auf. Die Sektion musste nun reagieren und erledigte sämtliche Arbeiten in einem Zug.

„Im August des Vorjahres gab es bei der Trinkwasserversorgung der Hütte zweimal einen Totalausfall, was für ein­e vollbesetzte Unterkunft in den Bergen verheerend ist“, erklärt Tini Gastl, Obfrau der Alpenvereins-Sektion Imst-Oberland. Dank des raschen Einsatzes der Sektionsmitglieder konnte damals die Zuleitung notdürftig wiederhergestellt werden.

Sowohl die unterbrochenen Leitungen von den Quellen zum Hochbehälter als auch ein weiterer Hochbehälter mit 10 Kubikmetern Fassungsvermögen plus eine neue Quellfassung wurden nun installiert. „Jetzt haben wir auf der Hütte mehr Wasser bei höherem Druck zur Verfügung. Die Trinkwasserversorgung befindet sich im Topzustand“, bestätigt Stefan Jäger.

Die Stützmauer unterhalb der Muttekopfhütte war teilweise zusammengebrochen und musste dringend saniert werden. Ein Teil der Mauer musste zur Gänze neu errichtet und durch bewehrte Erde ersetzt werden. Diese Bauweise erfüllt die wichtige Stützfunktion und wird sich durch ihren künftigen Bewuchs gut in die Landschaft fügen.

Zum Erscheinungsbild der Hüttenumgebung gehört auch der „Beisselstein“, eine Felsrippe, die den Lawinenschutz des Gebäudes darstellt. Diese wurde mit einem Hochleistungsgitter eingepackt.

Das Wasser des Karbaches grub sich immer weiter Richtung Hütte. Der Uferbereich erhielt eine Steinschlichtung und das Bachbett wurde so verändert, dass derzeit keine Gefahr für die darüber liegende Hütte besteht. Weiters erhielten die Materialseilbahn eine Komplettsanierung und der Wasserfall-Klettersteig eine neue Seilbrücke. (TT, top)


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