Zug statt Auto: Tiroler fahren auf die Bahn ab

Die Bereitschaft zum Umstieg vom Auto auf die Bahn ist in Tirol groß. Das geht aus Daten des vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) durchgeführte...

Immer mehr entdecken die Vorzüge des Umstieges auf die Bahn. Das Auto bleibt damit häufiger in der Garage stehen.
© ÖBB

Die Bereitschaft zum Umstieg vom Auto auf die Bahn ist in Tirol groß. Das geht aus Daten des vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) durchgeführten Bahntests hervor. 57 Prozent der Fahrgäste gaben dabei an, dass sie heute Strecken mit der Bahn fahren, die sie früher mit dem Auto zurückgelegt haben. Und zwei Drittel davon würden bei häufigeren Bahnverbindungen noch weitere Autofahrten auf die Bahn verlagern. Auch nach den Gründen für den Umstieg auf die Bahn wurden die Fahrgäste gefragt. 83 Prozent nannten die gewonnene nutzbare Zeit zum Arbeiten, Lesen und um mit den Kindern zu spielen als ausschlaggebend. 68 Prozent stiegen dank des verbesserten Bahn-Angebotes um. Rund die Hälfte nutze den Wechsel von Wohnort oder Arbeitsplatz, um ihr Mobilitätsverhalten zu verändern.

Das Potenzial, weitere Auto­fahrten auf die Bahn zu verlagern, ist laut VCÖ groß: 69 Prozent sagten beim Bahntest, dass sie bei häufigeren Bahnverbindungen noch weitere Autofahrten auf die Bahn verlagern können. 63 Prozent brauchen ein besseres öffentliches Verkehrsangebot am Ankunftsbahnhof, um Autofahrten auf die Bahn zu verlagern. Und wenn der Abfahrtsbahnhof besser mit öffentlichem Verkehr oder Fahrrad erreichbar ist, könnten 57 Prozent häufiger mit der Bahn statt mit dem Auto fahren.

„Wer vom Auto auf die Bahn umsteigt, trägt zur Vermeidung von Staus bei und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Autofahren verursacht im Schnitt 15-mal so viel klimaschädliches CO2 wie Bahnfahren", stellt VCÖ-Experte Markus Ganstere­r fest. (TT)

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