„Prager Frühling“ - Tusk: Sehnsucht nach Freiheit eint Europa heute

Brüssel/Prag (APA/dpa) - EU-Ratspräsident Donald Tusk hat den Prager Frühling vor 50 Jahren gewürdigt und den Bogen zur heutigen Europäische...

Brüssel/Prag (APA/dpa) - EU-Ratspräsident Donald Tusk hat den Prager Frühling vor 50 Jahren gewürdigt und den Bogen zur heutigen Europäischen Union geschlagen. Die sowjetische Invasion in die damalige Tschechoslowakei 1968 habe die Reformbewegung zerschlagen, schrieb der Pole am Dienstag auf Twitter. „Aber die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie hat überlebt und ist die Essenz dessen, was Europa heute eint.“

Der liberale Europapolitiker Guy Verhofstadt mahnte, die Europäer müssten heute zusammenstehen und „eine neue Welle autoritären Einflusses zurückweisen, die unsere Gesellschaften wieder untergraben“. Der sowjetische Einmarsch in der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 in das damalige Mitgliedsland des Warschauer Pakts hatte die Reformpolitik von Parteichef Alexander Dubcek gewaltsam beendet. Tschechien und die Slowakei sind seit 1993 getrennte Staaten und seit 2004 Mitglied der EU.

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