Gamescom in Deutschland eröffnet - Hunderttausende Spieler erwartet

Köln (APA/dpa) - Unter dem Motto „Vielfalt gewinnt“ ist die Gamescom in Köln eröffnet worden. Die weltweit größte Messe für Computer- und Vi...

Köln (APA/dpa) - Unter dem Motto „Vielfalt gewinnt“ ist die Gamescom in Köln eröffnet worden. Die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele sei ein „großartiges Aushängeschild für die Stadt“, sagte die Kölner Bürgermeisterin Henriette Reker am Dienstag.

Bis Samstag werden rund 500.000 Besucher erwartet - Fachveranstaltungen sowie ein mehrtägiges City-Festival mit eingerechnet. Auch die österreichische Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) besucht die Gamescom. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet gratulierte der Gamescom zum zehnjährigen Jubiläum und stellte eine Verdoppelung der Fördermittel für Entwickler in Deutschland in Aussicht. Damit soll vor allem auch deren Wettbewerbsfähigkeit in der Branche gestärkt werden.

In vielen Ländern, etwa auch in Polen, ist die staatliche Unterstützung der Spielebranche bereits gang und gäbe. Neue Fördermodelle würden „ganz sicher schnell auf den Weg“ gebracht werden, kündigte auch Digitalstaatsministerin Dorothee Bär an.

Der erste Messetag ist vor allem Fachbesuchern und Medien vorbehalten. Ab Mittwoch dürfen auch Privatbesucher rein. Die Ausstellungsfläche hat sich laut Reker seit dem Start in Köln 2009 um 70 Prozent vergrößert. Zur Eröffnung kündigten große Publisher wie Ubisoft, Kochmedia und THQNordic neue Spiele an, die ab Herbst und im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollen.

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„Vielfalt gewinnt“ lautet das diesjährige Leitthema. Damit soll erneut der Facettenreichtum und die Vielseitigkeit der Branche sowie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Games unterstrichen werden. Vielfalt beschreibe aber auch die Gemeinde der Gamer weltweit, sagte Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands Game. Sie bestehe aus Menschen aller Altersgruppen, Nationalität und Hautfarbe. „Wenn das auch in der Gesellschaft so wäre, es gebe nichts Schöneres.“


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