Bergsteiger in Not mussten am Großglockner übernachten

Die zwei Tiroler hatten am Montag einen Notruf abgesetzt, nachdem sie völlig erschöpft bei der Glocknerwand-Überschreitung nicht mehr weiterkamen. Eine Bergung war aufgrund der Wetterlage nicht möglich.

(Symbolfoto)
© Jan Hetfleisch

Lienz – Eine Tour auf den Großglockner brachte ein Paar in eine missliche Lage. Erst nach zehn Stunden konnten die beiden Tiroler gerettet werden.

Der 31-jährige Mann und die 28-jährige Frau aus Kirchberg kamen am Montag bei der Glocknerwand-Überschreitung im Bereich Teufelshorn/Glocknerhorn nicht mehr weiter. Sie waren erschöpft und die Dunkelheit brach herein. Die Alpinisten setzten daraufhin einen Notruf ab. Eine versuchte Bergung mit dem Notarzthubschrauber musste allerdings aufgrund der Wetterlage abgebrochen werden. Auch ein Einsatz der Bergretter war aufgrund des aufziehenden Gewitters und Steinschlaggefahr nicht möglich.

Zum Glück waren die Bergsteiger gut ausgerüstet und konnten ein Notbiwak errichten. Am Dienstag um 6.30 Uhr früh konnten sie schließlich mittels Tau vom Notarzthubschrauber geborgen werden. (TT.com)


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