Donau-Niedrigwasser - Kapitäne warten in Österreich auf Weiterfahrt

Wien (APA) - Das trockene Wetter der vergangenen Wochen hat in mehreren Flüssen zu Niedrigwasser und damit auf der Donau zu Problemen für di...

Wien (APA) - Das trockene Wetter der vergangenen Wochen hat in mehreren Flüssen zu Niedrigwasser und damit auf der Donau zu Problemen für die Schifffahrt geführt. Derzeit warten mehrere Kreuzfahrtschiffe im Raum Wien auf ihre Weiterfahrt - „vermutlich weil sie wissen, dass es im Ausland zu Problemen kommen könnte“, sagte Christoph Caspar, Sprecher des Wasserstraßenbetreibers viadonau, am Dienstag zur APA.

Laut „Kronen Zeitung“ machten mindestens 20 Schiffe bei der Anlegestelle Reichsbrücke und rund zehn bei Nußdorf fest. Wie viele Schiffe genau betroffen sind, lässt sich laut viadonau nicht feststellen. „Es gibt in Österreich keine Sperre wegen Niedrigwasser“, erläuterte Caspar. „Die Kapitäne dürfen eigenverantwortlich fahren.“

Vor allem in Bayern gab es Flaschenhälse auf der Donau, wo das Weiterkommen für Schiffe schwierig war. Frachtschiffe waren aufgrund des Niedrigwassers weiterhin mit weniger Ladung unterwegs, um geringeren Tiefgang zu haben.


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