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1,6 Millionen Mal Psychopharmaka in Tirol verordnet

Die Zahl von psychisch Kranken steigt in Tirol, bereits jetzt fehlt es an Psychiatern. Die Situation spitzt sich durch Pensionierungen weiter zu. 89 Prozent der Psychopharmaka verschreiben Tirols Hausärzte.

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Von Anita Heubacher

Innsbruck –Monatelang müssten ihre Klienten zum Teil auf einen Termin beim Psychiater warten. In manchen Bezirken sei eine Überweisung gar nicht möglich, erzählt Barbara Haid. Sie ist die Vorsitzende des Tiroler Landesverbandes für Psychotherapie. 756 eingetragene Psychotherapeuten gibt es im Land. Viele von ihnen plagt die Sorge, wo sie beispielsweise Suizidgefährdete, Suchtpatienten oder Schizophrene hinschicken sollen, damit sie medikamentös behandelt werden können.


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